Ein Wein aus dem Land der Kröver Esel…

… so der Bei- oder Spitzname der Kröver. Hier an der Mosel haben traditionell die Bewohner einer jeder Ortschaft seine Spitznamen:

Kunnema Wooschtpänz, Erdena Schullekläpa, Krewwa Esl um nur ein paar aus meinem Umfeld zu nennen.

Nun fragt Ihr euch ja bestimmt, wieso jetzt und warum so?

Grundsätzlich spielte ich schon länger mit dem Gedanken, einen eigenen Wein auszubauen. Leider konnte ich dies nie verwirklichen, da mir die nötige Zeit dazu fehlte. So ein Wein braucht viel Zeit und bringt eine Menge Arbeit mit sich, die ich bis dato nicht aufbringen konnte. Aber nun war es an der Zeit, meine Träume zu verwirklichen!

Nachdem wir also einen „neuen“ Steilhang dazugekauft hatten, habe ich natürlich nicht lange gezögert und diesen zu meinem „eigenen“ erklärt. Und schon ging es los! Die ersten Handarbeiten starteten und es galt ein eigenes Konzept zu entwickeln. Neben der Arbeit im Weinberg, entwickelte ich ein komplett neues Design, welches stark von unserer einheitlichen Ausstattung abweicht. Ich wollte halt etwas ganz Neues, was anderes!

Was in der Flasche steckt, habt ihr ja bereits in unserem Beitrag: 7353 – unsere neue Weinlinie ist gefüllt – Teil 1 erfahren! Aber nun zu meinem Entwurf. Nicht nur im Weinberg und Keller wollte ich mich austoben, sondern auch am Schreibtisch! Also setzte ich mich hin und versuchte mich auch im Design zu verwirklichen. Seht selbst:

Mathematik Optik:

Schon in der Schule waren die naturwissenschaftlichen Fächer, insbesondere Mathematik meine absoluten Lieblingsfächer. Und da der Weinbau grundsätzlich auch eine Wissenschaft mit der Natur ist, war der Grundstein für mein Etikett gelegt.

 

 

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Schon im Namen finden wir mehrere „Geheimnisse“. Bestimmt hat schon jeder Mal die Zahl 7353 in den Taschenrechner eingegeben, um das Wort ESEL zu schreiben. Stimmt! Ein Kröver ESEL und da schließt sich der Kreis. Die Zahl 7 sticht besonders hervor, denn dies ist meine Lieblingszahl und wer hätte es gedacht, rot auch noch meine Lieblingsfarbe.

 

 

 

 

Jede Rebe braucht gute Wurzeln! Aber nicht nur die Rebe, sondern auch der „Winzer“. Oftmals wird man im Bereich Weinbau davon geprägt, aus welchem Weingut oder Weinregion man kommt. Auch wenn man viel Neues ausprobieren kann, bleibt man oftmals seinen Wurzeln treu, so auch ich! Man muss ja nicht immer das Rad neu erfinden, um was Neues ins Leben zu rufen! ist übrigens das Zeichen für die Summe! Dies ziert nicht nur die Optik, sondern steht für die Summe meiner Wurzeln!

 

 

 

Die kleine unscheinbare Formel, die mathematisch gesehen übrigens völliger Unsinn ist, nur für alle Profis da draußen 😊. Ihr Ergebnis ergibt eher einen emotionalen Wert. Aber hier die Erklärung: Wer kennt sie noch, f(x) – Die Formel zur Nullstellenberechnung. Diese Formel zeigt die Personen, die mir immer ein Vorbild sein werden. Sei es für meine Berufswahl, das handwerkliche Geschick, die Liebe zum Weinbau oder aber Teile meiner Persönlichkeit. Diesen vier Personen ist dieser Wein gewidmet!

Ich denke, nun kann jeder mein Etikett „lesen“. Wenn nicht und es Euch interessiert, scheut Euch nicht nachzufragen…

Liebe Grüße Euer Nils 🙂